Akupunktur-Oberviechtach

V. i. S. d. P.:
Dr. med. Thomas Braun B. AC.
Mitglied der Redaktion des Journals: Standards und Richtlinien in der chinesischen Medizin
Weiterbildungbefugter Arzt der Bayerischen Landesärztekammer (Akupunktur)

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Die Stadt Oberviechtach

Oberviechtach, eine kleine Stadt im Oberpfälzer Wald in Bayern, ist bekannt für ihre malerische Lage am Ufer der Ascha und ihre historische Bedeutung. Mit etwa 5.000 Einwohnern bietet die Stadt eine Mischung aus traditionellem Charme und moderner Lebensqualität. Die Altstadt beeindruckt mit Fachwerkhäusern und der barocken Stadtpfarrkirche St. Johannes der Täufer, während die umliegende Natur des Oberpfälzer Waldes Wanderer und Naturliebhaber anzieht. Oberviechtach ist zudem ein kulturelles Zentrum der Region, mit Veranstaltungen wie dem jährlichen Stadtfest und dem Doktor-Eisenbarth- und Stadtmuseum, das die Geschichte der Stadt und ihres berühmten Sohnes, Dr. Johann Andreas Eisenbarth, beleuchtet. Die Stadt verbindet Tradition mit einem regen Gemeinschaftsleben und ist ein beliebter Ausgangspunkt für Ausflüge in die Oberpfalz.

Oberviechtach und das Wirken von Dr. Eisenbarth

Dr. Johann Andreas Eisenbarth (1663–1727), besser bekannt als „Doktor Eisenbarth“, war ein bedeutender Chirurg und Augenarzt des Barockzeitalters, geboren in Oberviechtach. Seine medizinischen Fähigkeiten, insbesondere in der Staroperation (Katarakt), machten ihn zu einer Legende, obwohl sein Spitzname später durch ein satirisches Volkslied verzerrt wurde, das ihn als „Wunderdoktor“ darstellte. Eisenbarth reiste als Wanderchirurg durch Europa, führte Operationen unter schwierigen Bedingungen durch und war für seine Zeit bemerkenswert fortschrittlich, etwa durch den Einsatz von Narkosemitteln wie Opium. In Oberviechtach ehrt das Doktor-Eisenbarth- und Stadtmuseum, eröffnet 2006 in der denkmalgeschützten Marktmühle, sein Leben und Wirken. Es zeigt Instrumente, Dokumente und Exponate, die Eisenbarths chirurgische Pionierarbeit und die Geschichte der Stadt veranschaulichen. Sein Erbe prägt Oberviechtach bis heute, etwa durch das jährliche Doktor-Eisenbarth-Spiel, das seine Geschichte lebendig hält.

Hätte Dr. Eisenbarth Akupunktur oder Moxibustion eingesetzt?

Ja, aber ... Dr. Johann Andreas Eisenbarth lebte im 17. und frühen 18. Jahrhundert, als die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM), einschließlich Akupunktur und Moxibustion, in Europa kaum bekannt war. Diese Methoden, bei denen Akupunkturpunkte mit Nadeln oder durch Erwärmung mit Beifuß (Moxa) stimuliert werden, wurden in China bereits seit Jahrhunderten praktiziert, erreichten Europa aber erst im späten 17. Jahrhundert durch Berichte von Jesuiten und Händlern. Es gibt keine Hinweise darauf, daß Eisenbarth Akupunktur oder Moxibustion kannte oder anwandte. Sein Ansatz war stark von der europäischen Chirurgie geprägt, insbesondere durch invasive Techniken wie blutiges Schröpfen, bei dem die Haut angeritzt und ein Vakuum mit Schröpfgläsern erzeugt wurde, um Blut und „schlechte Säfte“ abzuleiten. Obwohl Schröpfen auch in der TCM verwendet wird (meist unblutig), war Eisenbarths Methode nicht mit den Meridian- und Qi-Konzepten der TCM verbunden, sondern basierte auf der humoralpathologischen Vorstellung der damaligen europäischen Medizin. Unbewußt könnte sein Schröpfen eine ähnliche Wirkung wie in der TCM erzielt haben, etwa durch Förderung der Durchblutung oder Schmerzlinderung, doch ohne Kenntnis der Akupunkturpunkte oder des energetischen Systems der TCM war dies kein bewußter Einsatz. Eisenbarths Arbeit blieb auf die westliche Medizin beschränkt, und Akupunktur oder Moxibustion wurden erst später, im 19. Jahrhundert, in Europa verbreitet.

Weitere Informationen zu TCM/Akupunktur/Moxibustion
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